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BMW E30
Mit dem Werkscode BMW E30 werden die Fahrzeuge der zweiten 3er-Reihe von BMW bezeichnet. Das von dieser Baureihe abgeleitete Modell Z1 Roadster trug den gleichen Werkscode.
[Bearbeiten] EntwicklungDie Baureihe E30 löste im November 1982 die Fahrzeuge der ersten 3er-Reihe E21 ab. Das Design der ersten 3er-Reihe stammt von Paul Bracq und wurde im E30 durch Claus Luthe weiterentwickelt. Die Produktion (nicht Auslieferung) der ersten zweitürigen Modelle (323i) begann im Dezember 1981, 320i ab Januar 1982 und 316/318i ab März 1982. Die viertürigen Limousinen wurden ab Januar 1983 hergestellt. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde der E30 in wesentlich mehr Varianten produziert. Anfangs war er wie gewohnt als zweitürige Limousine lieferbar und ab September 1983 erstmals auch als Viertürer. Im Januar 1986 wurde das Angebot durch das Cabriolet mit vollständig versenkbarem Verdeck und ohne Überrollbügel erweitert sowie dem ersten M3. Beide basierten auf den zweitürigen Limousinen. Das ebenfalls darauf basierende Baur Topcabriolet gehörte ab Anfang 1983 bis zum Produktionsende der zweitürigen Limousinen zur Modellpalette. Zur großen Modellpflege im September 1987 wurde eine Kombivariante vorgestellt, die den Namen Touring vom Schrägheckmodell des BMW 02 erbte. Antriebsseitig blieb es anfangs bei den aus dem E21 bekannten Motorisierungen. Mit dem 325e (e sprich eta) wurde eine besonders drehmomentstarke und vergleichsweise sparsame Variante parallel zum BMW 525e E28 eingeführt. Zudem wurde mit der Vorstellung des 324d/324td ein Dieselmotor ohne bzw. mit Turbolader ebenfalls parallel zum BMW 524d/524td E28 erstmals in der Geschichte von BMW in die Produktion aufgenommen. Durch den Erfolg der Konkurrenz, im speziellen Audi mit seinem quattro-Antrieb, animiert, entwickelte BMW einen Allradantrieb, der dann auch erstmals in der Firmenhistorie im 325iX zum Einsatz kam. Äußerlich waren die Vier- und Sechzylindermodelle bzw. Modelle ab zwei Liter Hubraum nicht mehr so deutlich wie beim Vorgänger E21 zu unterscheiden, da nun alle E30 serienmäßig Doppelscheinwerfer besaßen. Einziges, wenn auch nicht sehr auffälliges Erkennungsmerkmal war die unterschiedliche Ausführung des Endschalldämpfers, der bei den Modellen bis 08/1987 aufgrund der kleineren Heckschürze frei sichtbar war. Die Vierzylinder mit den M10-Motoren (316 66 kW, 316i 75 kW, 318i 75/77 kW) wurden mit einem im Querschnitt runden, einflutigen ausgestattet, die Sechszylinder (320i 92 kW, 323i, 325e 90 kW) erhielten einen größeren, ovalen und ebenfalls einflutigen Endschalldämpfer. Die späteren Sechszylinder wurden bis zu ihrem Produktionsende mit in den Abmessungen identischen, aber zweiflutigen Anlagen versehen. Mit dem Einsatz der M40/M42-Motoren bestand der Unterschied zu den M20-Varianten nur noch in ein- zu zweiflutiger Anlage mit unterschiedlichen Rohrdurchmessern, wobei der Endschalldämpfer in seiner Größe nahezu identisch war. Im Innenraum wurden die Unterschiede speziell bei den Stoffbezügen größer, wenn auch nicht gravierend. So erhielten die Sechszylindermodelle im Gegensatz zu den einteiligen, gänzlich mit Kunstleder bezogenen Türverkleidungen andere mit einer Stoff- bzw. Velourseinlage. Die Sitzpolster waren im Vergleich aufwändiger und ein wenig hochwertiger gestaltet. Die Sitzwangen der Sechszylinder wurden mit glattem Verloursstoff und die Sitzmittelbahnen mit Strukturgewebe bezogen, während bei den Vierzylindern einfachere, aber ebenfalls hochwertige Stoffe mit einheitlicher Musterung Verwendung fanden. Zudem verfügten die 6-Zylinder-Modelle serienmäßig über einen Drehzahlmesser mit einer Digitaluhr (später Analoguhr) in der Mittelkonsole sowie über die „Check-Control“ über dem Innenspiegel. Dieses mit einer zusätzlichen schwarzen Blende und kleineren schwarzen Sonnenblenden in den Dachhimmel integrierte Ausstattungsmerkmal diente der Überwachung wichtiger elektrischer Fahrzeugzeugfunktionen und der Flüssigkeitsstände. Der BMW E30 wurde bis April 1991 als zwei- und viertürige Limousine hergestellt. Die Produktion des Cabriolet wurde im April 1993 beendet. Der Touring blieb als letzte Variante der E30-Reihe bis April 1994 im Angebot. In Südafrika lief die Produktion der rechtsgelenkten Zwei- und Viertürer erst im Februar 1992 aus. Das im September 1990 vorgestellte Nachfolgemodell erhielt den Werkscode E36. [Bearbeiten] Modellpflege[Bearbeiten] Erste ModellpflegeDie erste Modellpflege wurde im September 1985 vorgenommen. Die augenscheinlichste äußere Neuerung bestand in der Änderung der Frontschürze, die nun einteilig und senkrecht ausgeführt wurde. Der nach unten ein wenig in Fahrtrichtung geformte Frontspoiler wurde schließlich mit einer sanften Wölbung weiter unter den Motor gezogen. Bis dahin bildete die zweiteilige Frontschürze mit dem zugehörigen kleineren Spoiler eine Flucht zum Scheinwerfergrill. Die Bereifung 195/60R14 wurde durch das im Querschnitt größere Format 195/65R14 ersetzt. Relativ unscheinbar ist der nun durchgängig aufgetragene Steinschlagschutz am Heckblech unterhalb der Stoßstange, vorher jeweils rechts und links nur vom Radhaus bis kurz über die Karosseriefuge Heckblech/Seitenwand. Im Innenraum hielten geänderte Bezugstoffe Einzug, der Unterschied von den Vier- zu den Sechszylindern war nun geringer, er bestand nur noch in unterschiedlich gemusterten Sitzmittelbahnen, außen wurde nun stets glattes Velours verwendet. Zusätzlich wurde die Stoffpolsterung „Pepita“ eingeführt, die für alle Varianten verfügbar war. Die Unterschiede in den Türverkleidungen blieben bestehen. Als markanteste Änderung fallen des Weiteren die Gurtführungen hinten auf. Die Umlenkung an der C-Säule entfällt und der Beckengurt mit den Halterungen der Gurtschlösser wurde nun seitenvertauscht montiert. Die Hutablage wurde der im oberen Bereich minimal veränderten Rücksitzbank angepasst genau wie für die nun flach geführten Dreipunktgurte. Diese Änderungen im Innenraum blieben bis zum Produktionsende der Limousinen erhalten. [Bearbeiten] Zweite ModellpflegeIm September 1987 führte BMW bei der zwei- und viertürigen Limousine eine große Modellpflege (Facelift) durch; das Cabriolet wurde bis 1990 äußerlich unverändert weitergebaut, ebenso der M3 in allen Varianten bis zu dessen Produktionsende 1991. Zusätzlich kam die Kombilimousine Touring vorerst als 320i und 325i ins Programm, während das Modell 325e nicht weiter angeboten wurde. Die deutlichsten Änderungen waren nun eine neu gestaltete Frontschürze, die Chromstoßstangen wichen den jetzt voluminöseren und in Kunststoff gefertigten anthrazitfarbenen Stoßfängern, welche auf Wunsch (Bestandteil der Sonderausstattung „Shadow-Line“, siehe unten) auch in Wagenfarbe lackiert waren, wobei die Stoßleisteneinsätze generell schwarz blieben. Die Stoßfänger hielten nun Stößen bis 4 km/h unbeschadet Stand. Deren Aufnahmen, wegen ihrer stoßabsorbierenden Funktionsweise Prallboxen genannt, schützen den Fahrzeugrahmen bis 15 km/h vor Deformationen. Der Chromzierrat, beispielsweise an den Front- und Heckscheiben sowie um die Türfenster (Zweitürer hinten um das seitliche Heckfenster) wich schwarzen Kunststoffteilen bzw. schwarz beschichteten Aluprofilen. Die seitlichen Stoßleisten waren nun einteilig und ohne Chromleiste. Die Regenrinne und die Fensterschachtleisten blieben weiterhin in Chromausführung. Die Heckleuchten wurden ebenso wie die Heckschürze vergrößert. Die neuen DE-Hauptscheinwerfer verfügten über Reflektoren in Dreifach-Ellipsoidform. Der hintere Radausschnitt wurde verkleinert und erhielt die Form, wie er schon am Cabriolet seit dessen Produktionsbeginn zu finden war. Das Tankvolumen wächst von 55l auf 64l (nur Limousine 6 Zylinder) bzw. auf 62l (Werkscabrio). Alle Benzinmotoren sind seit dem Facelift serienmäßig mit geregeltem Katalysator ausgestattet. Der Innenraum blieb weitgehend unverändert, die Art der Sitzbezüge wurde beibehalten, nur die Farben in ihren Nuancen und Bezeichnungen geändert. Neue, von der Serie abweichende Bezugsstoffe innen und Außenlackierung wurden bei verschiedenen „Editions-Modellen“ (Edition für die Limousinen 318i - 325i, Last-Edition für Limousine/Cabrio 325i, Design-Edition für Cabrio 318i und touring 316i/318i) angeboten, um bis zum Produktionsende der jeweiligen Karosserievariante den Absatz zu fördern. Für M3 und 318is waren wiederum spezielle Stoff-/Farbkombinationen erhältlich. Die Auswahl an Sonderausstattungen wurde erweitert. Bei den Exportmodellen für den US-Markt wurde zunächst keine Modellpflege durchgeführt. 1988 erhielten auch diese neue, verkürzte Stoßfänger, allerdings waren diese verchromt. 1989 wurden auch hier Kunststoffstoßfänger eingeführt. [Bearbeiten] Karosserievarianten
[Bearbeiten] Baur TopcabrioletDer BMW E30 wurde ab Anfang 1983 in kleiner Stückzahl ausschließlich als Zweitürer auch von der Firma Baur aus Stuttgart zum Cabriolet umgebaut und vom BMW-Händlernetz vertrieben. Es konnten hierbei alle Benzinmotoren gewählt werden. Das Baur TC (vergleiche dessen Vorgänger BMW E21 Baur TC oder BMW 02 Baur TC) war jedoch kein Vollcabriolet. So blieben die Seitenscheibenrahmen und ein Überrollbügel bestehen. Das stabile Dachteil über den Vordersitzen konnte wie ein Targadach geöffnet werden, der hintere Dachbereich ließ sich wie bei einem Landaulet öffnen. Als Einzelstück entstand bei Baur im Jahr 1988 ein Topcabriolet auf Basis der viertürigen Limousine. Das Fahrzeug, das nie offiziell vorgestellt wurde, stand mehrere Jahre in der firmeneigenen Fahrzeugausstellung und befindet sich heute im Besitz eines privaten BMW-Sammlers. [Bearbeiten] CabrioletNach 15 Jahren ohne Cabriolet in der BMW Modellpalette, wurde auf der IAA 1985 der offene BMW 325i vorgestellt. Später rundeten der 320i (ab 1987) und der 318i (ab 1990) das Cabrioletprogramm nach unten ab. Im September 1988 erschien das M3 Cabrio, welches zwischen 06/88 und 06/91 nur 786-mal gebaut wurde. In den USA wurde das 318i Cabrio mit dem Vierventil Motor M42 ausgeliefert (Bauzeit 07/90–12/92). Um das Cabriolet verwindungssteif zu machen, wurden die Schweller und der Scheibenrahmen verstärkt. Dadurch stieg das Gewicht des offenen Fahrzeugs um circa 125 kg gegenüber seinem geschlossenen Pendant. Das Stoffverdeck konnte auf Wunsch auch elektrisch (beim M3 Cabrio elektro-hydraulisch) versenkt werden und verschwand unter einer flachen Verdeckklappe. Ebenfalls erhältlich war ein Hardtop von BMW und ein in Wagenfarbe lackierbares Hardtop der Firma Wiesmann. Bei den Sechszylindervarianten ab 320i waren ab der karosserieseitigen Modellpflege zum Modelljahr 1991 Stoßstangen sowie Außenspiegel in Wagenfarbe lackiert. [Bearbeiten] M3Hauptartikel: BMW M3 E30 Der BMW M3 diente zunächst als Basisfahrzeug für die Homologation in der Gruppe A und wurde einer der erfolgreichsten Renn-Tourenwagen aller Zeiten, so etwa in der DTM. Das Fahrzeug wurde von der BMW M GmbH, einer Tochterfirma von BMW, entwickelt und produziert.
Bei Exportmodellen für den italienischen Markt wurde dieser Motor aufgrund der dortigen Steuergesetze auf zwei Liter Hubraum verkleinert und als 320is mit 141 kW (192 PS) in der normalen E30-Karosserie ohne die fahrwerksspezifischen Änderungen des M3 angeboten, wenige Exemplare von der viertürigen Version existieren ebenfalls.
[Bearbeiten] TouringDie bis 1994 gebaute und auf dem viertürigen E30 basierende Kombivariante (intern E30/5) wurde 1987 zum Beginn des Modelljahres 1988 mit der großen, zweiten Modellpflege vorgestellt. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem Touring der 02-Baureihe, war er eine gelungene Modellvariante, die von der Zielgruppe begeistert aufgenommen wurde. Er wurde als 320i, 325i und 325iX angeboten, später folgten 324td, 318i und auch der kleine 316i. Er zeichnet sich durch einen nahezu ebenen, mit feinem Teppich ausgelegten Laderaum und vollständig abgedeckten Radhäusern mit integrierten Staufächern und Boxen für das Soundsystem aus. Die Rücksitze ließen sich zu jeweils 1/2-1/2 umlegen. Eine Laderaumabdeckung war Bestandteil der Ausstattung genau wie eine Wisch-/Waschanlage der Heckscheibe. Die breiten Rückleuchten waren feststehend, die Heckklappe reichte nur auf Breite des Kennzeichens bis zur Ebene des Laderaums hinunter, was das Be- und Entladen mitunter erschwerte. In den letzten Modelljahren wurde die Palette des Touring durch die Design-Edition Sondermodelle abgerundet. [Bearbeiten] Z1 RoadsterAuf der IAA im September 1987 wurde der BMW Z1 Roadster in Toprot präsentiert. Seine Karosserie ist aus Aluminium und Kunststoff, die Türen sind nach unten versenkbar. Genau 8000 Stück wurden zwischen 1989 und 1991 von der Fa. Baur in Stuttgart gefertigt. Das Fahrzeug basiert technisch auf dem BMW 325i. Das Design stammt von Harm Lagaay. [Bearbeiten] Sonderserien[Bearbeiten] 318i Edition SDen 318i Edition gab es in den letzten Monaten der „Chrom-Ära“ und wurde bis Juli 1987 ausschließlich mit dem M10B18Kat (75 kW/102 PS) hergestellt. Er war als zwei- und viertürige Limousine in den Farben Lachssilber, Delphin, Diamantschwarz, Alpinweiß und Zinnoberrot erhältlich. Er wies die Ausstattungsvariante Shadow-Line auf, die allerdings etwas abgeändert wurde. So waren Spiegel und Stoßstangen wie bekannt in Wagenfarbe lackiert sowie alle Chromteile außer der Niere in schwarz gehalten. Im Gegensatz zur Shadow-Line waren Regenrinne und Fensterschachtleisten wie bei den Modellen ab 09/87 in Chromausführung. Des Weiteren wurde ein spezieller Frontspoiler in Wagenfarbe und ein unabhängig von der Außenfarbe stets schwarz lackierter Heckspoiler montiert. Das Serienfahrwerk wurde durch das M Technic Fahrwerk ersetzt, welches sich unter anderem durch Gasdruckdämpfer und eine mittels anderer Federn um zwei Zentimeter tiefergelegte Karosserie auszeichnet. Grüne Wärmeschutzverglasung rundum gehörten genauso zur Serienausstattung wie ein 3-Speichen-Sport-Lederlenkrad (nicht M technic), 14″ Leichtmetallfelgen im BMW-Design in 6x14 ET35 mit 195/65R14 sowie Drehzahlmesser mit Verbrauchsanzeige. [Bearbeiten] EditionZum Ende der Produktion von zwei- und viertüriger Limousine wurde eine Edition-Ausstattung für 318i, 320i, 325i, 325iX und 324td angeboten, die sich durch zahlreich verbaute Extras auszeichnete. Besonders fallen die nur hier verwendeten farblich geänderten Inneneinrichtungsteile auf, die wahlweise ausschließlich in Farben "Silber" (Grau) und "Indigo" (Blau) erwerbbar war. Im Gegensatz zur Serie waren die komplette Mittelkonsole, die Armaturenbrettunterteile, die B-Säulenverkleidung einschließlich der Sicherheitsgurte ebenfalls in der Inneneinrichtungsfarbe ausgeführt. Die Gurte waren schließlich noch mit einem dunkel abgesetzten Rand versehen. Die Bezugsstoffe waren ausschließlich im sogenannten „Nadelstreifenvelours“ erhältlich, welches auf den Sitzmittelbahnen und den textilen Türeinsätzen verwendet wurde. Die Seitenwangen wurden mit Glattvelour bezogen und ab 320i auch der Rest des Sitzes. Beim 318i war nur die Sitzfläche damit bezogen und wie von den Standardmodellen her bekannt der Rest mit schwarzem Bezugskunstleder. Zum Ausstattungsumfang gehörten ab 318i Shadow-Line, BMW Leichtmetallräder 6Jx14 mit 195/65R14, grüne Wärmeschutzverglasung, Nebelscheinwerfer, eine schwarze Auspuffblende, Zentralverriegelung, höherwertiger Polsterstoff und eben die deutlich aufgewertete, farblich angepasste Innenausstattung, Sport-Lederlenkrad, Radio BMW Bavaria C II, Cassettenhalterung, Außentemperaturanzeige, und der größere, sonst nur in den Sechszylindern verwendete 62 l-Tank. Ab 320i wurde die Ausstattung durch Metallic-Lackierung, in Wagenfarbe lackierten Aerodynamikkomponenten, BMW-Leichtmetallräder 6Jx14 (324td), BMW-Leichtmetallräder 6,5Jx14 im Kreuzspeichenstyling mit lackiertem Radstern (325i zusätzlich mit glanzgedrehtem Felgenrand), verchromten Auspuffblenden (außer 324td), Vollstoffsitze, Mittelarmlehne im Fond, Radio BMW Bavaria C Reverse II, elektrische Fensterheber vorn, beleuchtetem Schaltknopfemblem, Innenlichtautomatik, Kofferraumdeckelverkleidung und ab 325i durch eine elektronische Temperaturregelung, für 325iX Beheizung für die Außenspiegel inklusive beheizter Frontscheibenwaschdüsen sowie Fahrertürschloss sowie Sitzheizung, Skisack und Scheinwerfer-Waschanlage ergänzt. [Bearbeiten] Design-EditionBereits 1991 erschien das 318i Cabrio in einer limitierten Design Edition in den Sonderfarben neongrün und neonblau. Die Sitze waren entsprechend auf die Außenfarbe abgestimmt in neongrün-meliert und neonblau-meliert erhältlich. Darüber hinaus war das Fahrzeug mit folgender Sonderausstattung ab Werk aufgewertet (Beispiele): Leichtmetallräder Kreuzspeichenstyling mit Reifen im Format 205/55R15, M Technic-Ledersportlenkrad II, Shadowline. In den letzten beiden Jahren der Bauzeit wurde der Touring nur noch als 316i und 318i und das Cabrio als 318i hergestellt und im Gegensatz zu den Serienmodellen ab Anfang 1993 mit einer besonders schönen und umfangreichen Sonderausstattung namens Design-Edition angeboten. Diese zeichnete sich durch ein auf die Außenfarbe abgestimmtes Interieur speziell der Bezugsstoffe aus, welche beim Cabrio auch als entsprechende zweifarbige Lederausstattung erhältlich war sowie eine umfangreiche Serienausstattung. Es gab erst vier wählbare Lackierungen mit entsprechenden Innenraumfarben (Mugellorot, Daytonaviolett-metallic, Mauritiusblau-metallic, Lagunengrün-metallic ausschließlich für den Touring), später beim Touring zusätzlich Micaschwarz- und Sterlingsilber-metallic, wobei bei diesen Lackierungen die vier Innenraumfarben frei wählbar waren. Die Basis der Stoffe für die Innenausstattung stellte ein anthrazitfarbener Bezug dar, welcher auf den Sitzmittelbahnen rot, violett, blau bzw. grün meliert war. Der Keder zwischen seitlichem schwarzem Kunstleder und den anthrazitfarbenen Sitzwangen trug ebenfalls die entsprechende Grundfarbe. Die Türverkleidungen wurden auf die wie von den Sechszylindermodellen bekannten Art mit den auf den Sitzmittelbahnen verwendeten melierten Stoffeinsätzen versehen. Zum Umfang der Design-Edition gehörte Shadow-Line (bei touring Serie), Airbaglenkrad mit Lederkranz und Lederschaltknauf (M Technic Ledersportlenkrad II mit Minderpreis wählbar), Sportsitze, mechanisches Schiebehebedach (elektrisch optional bestellbar, das Cabriolet konnte auch mit elektrisch betätigtem Verdeck bestellt werden), 15″ Aluminiumfelgen im Kreuzspeichendesign mit Reifen im Format 205/55R15, beheizte Außenspiegel (beheiztes Fahrertürschloss sowie beheizte Scheibenwaschdüsen inklusive), Nebelscheinwerfer, Zentralverriegelung, Drehzahlmesser für 316i touring (318i touring/Cabriolet Serie), Radio BMW Bavaria CIII für Touring und Bavaria C Reverse RDS für Cabrio und schließlich die Sitzheizung für das Cabriolet. Die anderen aus der jeweils aktuellen Preisliste bekannten Sonderausstattungen konnten ebenfalls mit wenigen Ausnahmen noch bestellt werden. [Bearbeiten] Sonderausstattungen
[Bearbeiten] SicherheitIm Crashtest, der am 14. Januar 1991 durch die NHTSA durchgeführt wurde schnitt der BMW E30 318is, von Oktober 1990, gut ab. Der getestete Wagen hatte bereits 62 Meilen auf dem Tachometer. [1] Die schwedische Folksam-Versicherungsgruppe, die jährlich durch statistische Auswertung der Daten realer Unfälle das Verletzungsrisiko unter vergleichbaren Unfallsituationen ermittelt, stuft den E30 (wie auch die Nachfolgemodelle E36 und E46) derzeit als "durchschnittlich sicher" ein. [2] [Bearbeiten] Motorvarianten[Bearbeiten] Benziner
[Bearbeiten] Diesel
Bei allen Motoren handelt es sich um Reihenmotoren. Die Motoren M20, M21, M40 und M42 wurden im BMW Werk Steyr in Österreich hergestellt. [Bearbeiten] SchadstoffgruppeAlle BMW E30 mit Benzinmotor und Katalysator (oben in der Tabelle mit E2 gekennzeichnet) gehören der Schadstoffgruppe 4 an. Sie erhalten somit die grüne Feinstaubplakette. Es ist möglich mittels eines Kaltlaufreglers die meisten dieser Modelle in die Abgasnorm Euro 2 umzurüsten. Dies hat die Reduzierung der KFZ-Steuer um etwa 50 % zur Folge. [Bearbeiten] AußenlackierungenUni- und Metalliclackierungen
Die Farbmuster können den tatsächlichen Farbton leider nur ansatzweise richtig wiedergeben. Als Orientierung sollte es aber genügen. Dakargelb, Daytonaviolettmetallic, Mauritiusblaumetallic, Calypsorotmetallic oder Macaoblaumetallic waren beispielsweise größtenteils als Sonderlackierung mit dem dafür vorgesehenen einheitlichen Code 490 auf dem jeweiligen Typenschild bzw. Aufkleber auf dem vorderen linken Federbeindom ausgezeichnet. Des Weiteren war es auf Kundenwunsch möglich, sogut wie jede nicht in den Standardkatalogen gelistete Lackierung in den aktuellen BMW- wie auch RAL-Farben werksseitig zu bestellen. [Bearbeiten] Der E30 im MotorsportDas 24-Stunden-Rennen am Nürburgring wurde 1986 mit einem 325i gewonnen. Danach kam der M3 zum Einsatz, der die 24h von 1989 bis 1992 viermal in Folge gewann. Der M3 wurde zudem unter anderem von Steve Soper (vorwiegend schwarzer und blauer Kühlergrill), Johnny Cecotto (roter Kühlergrill) und Roberto Ravaglia (vorwiegend schwarzer Kühlergrill) in der Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft gefahren, wobei Roberto Ravaglia 1989 Meister wurde. Aufgrund der Erfolge dieser Fahrer in der Tourenwagen-Europameisterschaft und der Tourenwagen-Weltmeisterschaft wurden Sondermodelle nach ihnen benannt. Der 1989 eingeführte 318is wurde mit Vierventiltechnik und der größeren Bremsanlage des 325i ausgestattet. Diese Variante wird auch heute noch aufgrund des günstigsten Preis/Leistungsverhältnisses oft im Motorsport eingesetzt, etwa bei Rallyes, wo der Hecktriebler besonders geeignet ist. [Bearbeiten] Weiterführende Informationen[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
Modelle der Bayerischen Motoren Werke
Aktuelle Modelle: 1er | 3er | 5er | 5er GT | 6er | 7er | M3 | M5 | X1 | X3 | X5 | X6 | Z4 Historische Modelle (bis 1941): 3/15 PS | 3/20 PS | 303 | 309 | 315, 315/1 | 319, 319/1 | 320 | 321 | 325 | 326 | 327 | 328 | 329 | 332 | 335 | 337 | F76, F79 | Wartburg Historische Modelle (ab 1951): 501, 502 | 503 | 507 | 528 | 541 | 570 | 600 | 700, 700 RS | 1500, 1600, 1800, 2000, 2000 CS | 1502, 1602, 1802, 2002 (E10), 2002 turbo (E20) | 2500, 2800, 2,8, 3,0, 3,3 (E3) | 2800 CS, 2.5 CS, 2.8 CS, 3.0 CS, 3.0 CSi, 3.0 CSL (E9) | 3200 CS | Isetta | M1 (E26) 1er: E81, E82, E87, E88 | F20 3er: E21 | E30 | E36 | E46 | E90, E91, E92, E93 5er: E12 | E28 | E34 | E39 | E60, E61 | GT (F07) | F10, F11, F18 6er: E24 | E63, E64 | F12, F13 7er: E23 | E32 | E38 | E65, E66, E67, E68 | F01, F02, F03, F04 8er: E31 X-Modelle: X1 (E84) | X3 (E83) | X3 (F25) | X5 (E53) | X5 (E70) | X6 (E71, E72) Z-Modelle: Z1 | Z3 (E36/7, E36/8) | Z4 (E85, E86) | Z4 (E89) | Z8 (E52) Konzeptautos: K1 | K4 | 331/531 | 505 | 3200 Michelotti Vignale | Turbo X1 (E25) | Nazca C2 | E1 | H2R | Concept 7 Series ActiveHybrid | Concept CS | Concept X1 | Concept X6 ActiveHybrid | Concept ActiveE | Vision Efficient Dynamics (i8) | GINA Light Vision | Megacity Vehicle (i3) | Vision ConnectedDrive Motorsport: F1.06 | F1.07 | F1.08 | F1.09 | M3 DTM Modelle aus Südafrika: 1800 GL, 1800 SA, 2000 GL, 2000 SA | 1804, 2004 BMW-Zeitleiste
Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/19/12, 6:40 am |
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