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Bahnhof Berlin-Charlottenburg
Der Bahnhof Berlin-Charlottenburg liegt an der Stadtbahn im Ortsteil Charlottenburg des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und wird von den S-Bahnen der Linien S5, S7, und S75 sowie Zügen des DB-Regionalverkehrs bedient. Die zwei Regionalbahnsteige befinden sich westlich der die Bahntrasse unterquerenden Lewishamstraße. Die zwei S-Bahnsteige wurden 2005 nach Osten verschoben, sodass die Fußgängerzone Wilmersdorfer Straße und der gleichnamige U-Bahnhof der Linie U7 durch einen kurzen Fußweg erreichbar sind.
[Bearbeiten] Geschichte
Doppelstockwagen als Ergänzungsverkehr der S-Bahn Berlin im Bahnhof Charlottenburg auf dem Weg zum Ostbahnhof
Der Bahnhof wurde im Zuge des Baus der Stadtbahn als ihr westlicher Endpunkt am 7. Februar 1882 eröffnet. Das alte Empfangsgebäude am Stuttgarter Platz wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und provisorisch wieder hergestellt. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs bis zum Abzug der Alliierten aus Deutschland gab es auch im Bahnhof Charlottenburg den Alliierten vorbehaltenes exterritoriales Gebiet (Bahnsteig mit Zugängen). Dieses Sondergelände in Charlottenburg war den britischen Alliierten vorbehalten. Weitere Sonderbahnhöfe (ebenfalls mit exterritorialen Zonen) der Alliierten waren Wünsdorf (bei Zossen) für die sowjetischen Truppen, Bahnhof Lichterfelde West für die US-Truppen und Bahnhof Tegel für die französischen Truppen. Für die Umwandlung der Wilmersdorfer Straße in eine Fußgängerzone musste eine neue Verbindung zum Kurfürstendamm geschaffen werden. So entstand als Verlängerung der Kaiser-Friedrich-Straße ein Straßendurchbruch für die Lewishamstraße im Bereich des Bahnhofs. Das damit erforderliche neue Empfangsgebäude wurde am 6. Juli 1971 eingeweiht. Als am 9. Januar 1984 der Betrieb der S-Bahn in West-Berlin von der Deutschen Reichsbahn an die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) überging, startete um 4 Uhr morgens der erste Zug unter BVG-Regie im Bahnhof Charlottenburg zur Fahrt zum Bahnhof Friedrichstraße.[2] Anfang 2003 wurden die Bauarbeiten für eine bessere Umsteigemöglichkeit zur Linie U7 der Berliner U-Bahn am Bahnhof Wilmersdorfer Straße gestartet. Dabei wurden die beiden Bahnsteige der S-Bahn abgetragen und rund 200 Meter weiter östlich modern neu errichtet. Im Zuge dieser Maßnahme wurde der westliche Bahnhofszugang aufgegeben und dafür am östlichen Ende der neuen S-Bahnsteige ein weiterer Zugang geschaffen. Der erste (nördliche) neue S-Bahnsteig ist am 6. Juni 2005 in Betrieb genommen worden, der zweite S-Bahnsteig im Sommer 2006. Die beiden Regionalbahnsteige wurden nicht verschoben. Im Rahmen der Neugestaltung der Bahnanlagen wurde die Strecke im Bereich des Bahnhofs Charlottenburg beidseitig mit Lärmschutzwänden versehen. Im Jahr 2010 wurde das Bahnhofsgebäude im Rahmen des Konjunkturpakets I der Bundesrepublik Deutschland energetisch saniert, der Heizenergieverbrauch wurde dadurch um 41 Prozent gesenkt.[1] [Bearbeiten] LinienübersichtAufgrund einer Streckensperrung zwischen Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg im Fahrplanjahr 2012 hält in Charlottenburg die Regionalexpresslinie RE7 nicht. Die Regionalexpresslinie RE2 durchfährt den Bahnhof derzeit ohne Halt. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 soll auch sie in Charlottenburg halten. [Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/19/12, 7:28 am |
Bilder
Quelle: Flickr. Twitter
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Quelle: Youtube. |
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![Berlin-Charlottenburg, [ehemaliger] S-Bhf. Siemensstadt-Fürstenbrunn, 1988 by Thomas Lautenschlag](http://farm5.staticflickr.com/4138/4857582022_590b075be0_t.jpg)










































