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Flächenstaat
Ein Flächenstaat ist ein Territorialstaat, bei dem die Größe des Landes im Verhältnis zur Einwohnerzahl viel höher ist als in vergleichsweise dichtbesiedelten Stadtregionen. Eine Begriffsabgrenzung ist nicht genau möglich, jedoch sind Staaten, die nur aus einer Stadt bestehen, als Stadtstaaten anzusehen.
[Bearbeiten] BeispieleBeispiele für typische Flächenstaaten: [Bearbeiten] Demokratie im FlächenstaatDer moderne Flächenstaat ist auch ein demokratietheoretisches Problem. So ist für die Autoren der Federalist Papers weder Athens Versammlungsdemokratie noch Rousseaus identitäre Demokratie geeignet, einen Flächenstaat zu regieren. Daher plädieren diese für die Repräsentative Demokratie.[1] Moderne Parteien und der daraus resultierende Parteienstaat wiederum werden von einigen Politikwissenschaftlern als „ein Surrogat der direkten Demokratie im modernen Flächenstaat“[2] bezeichnet. [Bearbeiten] Deutschland und ÖsterreichVon den 16 deutschen Bundesländern gelten alle außer den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen als Flächenstaaten (oder Flächenländer). In Österreich gilt dasselbe für sämtliche neun Bundesländer, mit Ausnahme der Hauptstadt Wien. [Bearbeiten] Quellen
Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/23/12, 12:09 am |
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