Ford Deutschland
Ford-Werke
Firmenlogo
Rechtsform GmbH
Gründung 18. August 1925 in Berlin als Ford Motor Company Aktiengesellschaft
Sitz Köln, Deutschland

Leitung

  • Bernhard Mattes (Vorstandsvorsitzender)
  • Stephen Odell (Aufsichtsratsvorsitzender)
Branche Automobilhersteller
Produkte Automobile
Website www.ford.de

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz in Köln und eine Tochtergesellschaft der US-amerikanischen Ford Motor Company.

Zur Ford Deutschland gehören neben dem Stammwerk Köln, wo die Fiesta und Fusion gebaut werden, das Werk Saarlouis (Focus und Kuga) sowie in Belgien das Testgelände in Lommel und das Werk Genk (Mondeo, Galaxy und S-Max). Seit 1998 ist Köln auch Sitz von Ford of Europe.

Weiterer Standort in Europa ist neben dem zu Ford Deutschland gehörenden Werk Almussafes bei Valencia (Spanien) mit der C-Max-, Fiesta- und Focus-Produktion das Motorenwerk Dagenham in England. Der Ford Ka wird im Fiat-Werk in Tychy (Polen) und das Focus Coupé-Cabriolet von Pininfarina in Turin (Italien) hergestellt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

[Bearbeiten] Gründung in Berlin

Am 17. August 1925 wurde im Deutschen Reich die 1920 erlassene Einfuhrsperre für ausländische Automobile aufgehoben. Bereits am 18. August 1925 wurde die Ford Motor Company Aktiengesellschaft ins Handelsregister von Berlin eingetragen. Ab dem 2. Januar 1926 wurden dann bis 1931 am Westhafen in Moabit zunächst T-Modelle aus zugelieferten Teilen montiert.[1].

Dem Import fertiger Autos standen hohe Schutzzölle im Weg; für 'schmiedeeiserne Teile' gab es einen niedrigeren Zolltarif, den sogenannten 'Milchkannentarif'. Das Zusammenschrauben von Autos aus importierten Bausätzen heißt im Branchenjargon CPD, SPD oder PKD (siehe Completely Knocked Down); es wird bis heute praktiziert.

[Bearbeiten] Umzug nach Köln

Am 28. Oktober 1929 unterzeichnete der Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer den Vertrag über den Bau des Ford-Werkes auf einem 170.000 Quadratmeter großen Gelände in Köln-Niehl, das ursprünglich für eine Jahresproduktion von bis zu 250.000 Fahrzeugen ausgelegt sein sollte und dessen Errichtung 12 Millionen Reichsmark kostete. Der Unternehmenssitz wurde 1930 von Berlin nach Köln verlegt, wo Henry Ford am 2. Oktober 1930 für die Grundsteinlegung anreiste. Am 4. Mai 1931 startete mit 619 Beschäftigten die Produktion des Modell A. Bereits drei Wochen nach der Eröffnung - am 4. Mai 1931 lief der erste Ford vom Band - veranlasste die Weltwirtschaftskrise zunächst eine Schließung des Werks. Kurz darauf wurde die Produktion jedoch wieder aufgenommen; 1931 liefen mehr als 6.000 Fahrzeuge vom Band[2]. 1932 wurde das Ford Modell B (zweite Generation) in den USA eingeführt; im Sommer 1932 rollte der erste Ford B unter dem Namen 'Ford Rheinland' in Köln vom Band.

[Bearbeiten] Im Dritten Reich

Ford-Lkw der Luftwaffe (1943)
Im Deutschen Reich gebaute Ford-Pkw waren ab 1933 als „Deut-
sches Erzeugnis" gekennzeichnet

1932 rollte der erste Ford Köln vom Band; 1935 gefolgt vom Ford Eifel, von dem bis zum Kriegsbeginn rund 62.000 Fahrzeuge gebaut wurden. In den 1930er Jahren lag Ford hinter Opel, der Auto Union und Daimler-Benz auf Rang vier der Zulassungsstatistik. Als Nachfolger des Ford Eifel kam 1939 der Taunus G93A („Buckeltaunus") auf den Markt. Kurz darauf musste Ford auf staatlichen Druck die Produktion privater Pkw einstellen und fertigte nur noch Fahrzeuge für die Wehrmacht.

Ab 1939 firmierte Ford Deutschland als Ford-Werke AG. Während des Zweiten Weltkrieges produzierten Ford-Werke in Deutschland (Köln und Berlin-Johannisthal (Ambi-Budd)), den Niederlanden (Amsterdam) und Vichy-Frankreich (Automobilwerk Poissy der Ford Société Anonyme sowie als Subunternehmer die Société des Usines Chausson in Gennevilliers) viele Fahrzeuge der deutschen Wehrmacht, insbesondere Lkw, Schwere Einheits-PKW und Halbkettenfahrzeuge („Maultier"). Ford erklärte, die Kontrolle über die deutschen Werke verloren zu haben, wohl um sich des Makels zu entledigen, sein Unternehmen habe womöglich auf beiden Seiten des Atlantiks vom Zweiten Weltkrieg profitiert. Tatsache ist, dass bis zur Kriegserklärung Deutschlands gegen die USA im Dezember 1941 annähernd die Hälfte der Aktien in deutscher Hand waren und die Werke ab diesem Zeitpunkt durch den Reichskommissar für die Behandlung feindlichen Vermögens - Johannes Krohn - verwaltet wurden. Die Machthaber im Dritten Reich verboten die Benutzung des Ford-Logos[3], stattdessen prangte während und kurz nach dem Zweiten Weltkrieg der Kölner Dom auf dem Kühlergrill der Ford-Modelle. Als 1944 britische und amerikanische Streitkräfte die Bombardierung Kölns (und Deutschlands) verstärkten, gerieten auch die Kölner Ford-Werke ins Visier. Ein Angriff vom 18. Oktober 1944 betraf vor allem das Testgelände und Unterkünfte von Arbeitskräften. Größere Schäden erlitten die Werksanlagen erst beim Einmarsch der Amerikaner, als die deutsche Artillerie von der gegenüberliegenden Rheinseite das Feuer eröffnete.[4]

Ford Logo von 1950

Nach Angaben der Ford Motor Company Archives wurden in den deutschen Ford-Werken ausländische Arbeitskräfte aus Ost- und Westeuropa (meist Zwangsarbeiter: Kriegsgefangene, italienische Militärinternierte und Häftlinge aus dem Konzentrationslager Buchenwald) zur Arbeit eingesetzt. [5]

[Bearbeiten] Nachkriegszeit

1953–1967 verwendetes Emblem der Ford-Werke AG in Köln
Ford-Werk in Saarlouis
Ford-Forschungszentrum in Aachen

Am Tag der deutschen Kapitulation lief die Produktion von Lastkraftwagen, Motoren und Ersatzteilen wieder an. Pkw durften nicht produziert werden, dies war gemäß alliierter Absprache zunächst ausschließlich den Briten vorbehalten. Ab November 1948 stellte Ford in Köln das Vorkriegsmodell des „Buckeltaunus“ wieder her. Die erste deutsche Ford-Neukonstruktion nach dem Zweiten Weltkrieg, der „Weltkugeltaunus“ (Taunus 12M - Meisterstück), folgte im Januar 1952. 1958 wurde mit 128.000 produzierten Fahrzeugen erstmals eine sechsstellige Produktionszahl erreicht, zu diesem Zeitpunkt arbeiteten mehr als 10.000 Menschen bei Ford in Köln. Ein akuter Arbeitskräftemangel zwang Ford zu Beginn der 1960er Jahre zur Anwerbung türkischer Gastarbeiter. Da der Platz in den Kölner Produktionshallen nicht mehr ausreichte und der Ankauf eines neuen Werksgeländes im Ruhrgebiet scheiterte, errichtete Ford ein neues Werk nahe der belgischen Kleinstadt Genk; Mitte der 1960er Jahre kam im belgischen Lommel ein neues Testgelände hinzu. 1965 wurden erstmals mehr als 500.000 Fahrzeuge produziert; im selben Jahr eröffnete das Unternehmen in Köln-Merkenich ein neues Forschungszentrum. 1967 wurde Ford Deutschland zusammen mit Ford of Britain in Ford of Europe überführt. Der Sitz blieb in Köln. 1970 eröffnete das Werk in Saarlouis.

1972 beschäftigte Ford 54.300 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 5,8 Milliarden DM. 1990 gehörten 50.100 Mitarbeiter dem Unternehmen in Deutschland an und der Jahresumsatz betrug 20,754 Milliarden DM. Am 20. Oktober 1977 zerstörte ein Großbrand etwa 75 Prozent des zentralen Ford-Ersatzteillagers in Köln-Merkenich und verursachte Schäden von über 300 Millionen Mark. Mit Hilfe der übrigen europäischen Ford-Ersatzteilzentren und des erhalten gebliebenen Rechenzentrums konnten die Teilelieferungen bereits zwei Tage nach dem Brand wieder aufgenommen werden;[6] allerdings sind viele Teile für ältere Pkw-Modellreihen seitdem nicht mehr lieferbar. 1994 wurde in Aachen das Ford Forschungszentrum (FFA) angesiedelt, wo rund 200 Mitarbeiter an der Entwicklung alternativer Antriebe, neuer Motorengenerationen und aktiver Fahrwerksysteme wie beispielsweise der Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation arbeiten.

Die heutige Ford-Werke GmbH entstand aus der Umwandlung der Rechtsform in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung am 26. November 2004. Dies erfolgte nach einem Ausschluss von Minderheitsaktionären („squeeze-out”) im Jahre 2002, in dem die Ford Deutschland Holding GmbH über 95 % der Anteile der deutschen Ford-Werke-AG-Aktien erwarb. Ende 2004 beschäftigte Ford in Deutschland ca. 28.000 Mitarbeiter. Im Oktober 2009 waren in Köln über 17.000 und in Saarlouis 6.500 Mitarbeiter beschäftigt. Insgesamt arbeiteten rund 29.000 Menschen für die Ford-Werke GmbH, die jährlich über eine Million Fahrzeuge produziert und 2008 einen Jahresumsatz von 19,762 Milliarden Euro erwirtschaftete. [7][1]

[Bearbeiten] Nutzfahrzeuge

Die 1926 in Berlin begonnene und 1931 nach Köln verlagerte Lkw-Fertigung in Deutschland wurde 1961 wegen chronisch sinkender Verkaufszahlen eingestellt. Vor allem die von Ford 1955 neu entwickelten, ventillosen Zweitakt-Dieselmotoren vermochten die Kunden nicht zu überzeugen, da sie technisch noch nicht ausgereift genug waren, als sie auf den Markt kamen, und den bis dahin guten Ruf von Ford-Lkw deswegen gründlich ruinierten. Die ab den 1970er Jahren gemachten Versuche, mit im Ausland gefertigten Lastwagen (z. B. Ford Transcontinental (ab 1975) und Ford Cargo (ab 1981)) wieder in Deutschland Fuß zu fassen blieben erfolglos, sodass sich Ford bis 1996 erneut aus dem Lkw-Markt in Deutschland zurückzog (siehe auch Hauptartikel Ford Nutzfahrzeuge).

[Bearbeiten] Pkw-Neuzulassungen in Deutschland

Jahr Einheiten Marktanteil
2011 230.939 7,30 %
2010 198.156 6,79 %
2009 290.620 7,63 %
2008 217.305 7,03 %
2007 213.873 6,79 %
2006 243.845 7,03 %
2005 246.814 7,38 %
2004 243.930 7,47 %
2003 235.279 7,27 %

Quelle: Kraftfahrtbundesamt (KBA)

[Bearbeiten] Zeitleiste der europäischen Ford-Modelle

Zeitleiste der europäischen Ford-Modelle seit 1945
Typ 1940er 1950er 1960er 1970er 1980er 1990er 2000er 2010er
5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2
Kleinstwagen Ka I Ka II
Streetka
Kleinwagen Fiesta I / II Fiesta III / IV / V Fiesta VI Fiesta VII
Puma
Kompaktklasse Popular 103E / 100E Popular Escort Classic
Anglia E04A / E494A Anglia 100E Anglia 105E / 123E Escort I Escort II Escort III / IV Escort V / VI / VII Focus I Focus II Focus III
Prefect E93A / E493A Prefect 100E / 107E Orion I Orion II
Squire
Mittelklasse Taunus G93A
(„Buckeltaunus“)
12M / 15M
(G13 / G4B / G13AL)
12M
(P4)
12M / 15M
(P6)
Taunus I (TC) Taunus II / III /
Cortina IV / V
Sierra Mondeo I / II Mondeo III Mondeo IV
Consul I Consul II Cortina I Cortina II Cortina III (TC)
Consul Classic Corsair
Obere Mittelklasse Pilot Zephyr I Zephyr II Zephyr 4 / 6 III Zephyr 4 / 6 IV Consul Granada I Granada II Scorpio I Scorpio II
17M (P2) 17M (P3) 17M (P5) 17M (P7)
Oberklasse Zodiac I Zodiac II Zodiac III Zodiac IV Granada I
Vedette/
Vendôme
20M (P5) 20M / 26M (P7)
Coupé Comète Consul Capri
Sportcoupé Capri I Capri II Capri II Probe Cougar
Sportwagen GT40 RS200 GT
Minivan Fusion B-MAX
Kompaktvan Focus C-MAX /
C-MAX I
C-MAX II
Van S-MAX
Galaxy I Galaxy II
Windstar
SUV Maverick I Maverick II Kuga
Explorer II
Pick-Up Ranger
Hochdachkombi Transit Connect
Kleintransporter FK 1000 / Taunus Transit Transit II Transit III Transit IV Transit V Transit VI
  •  von Ford France SA gebaut, ab 1954 von Simca übernommen
  •  von Ford in Köln gebaut, bis 1967 als Marke Taunus
  •  von Ford of Britain gebaut
  •  ab 1967: Ford of Europe
  •  Ford of Europe zusammen mit VW
  •  Ford of Europe zusammen mit Nissan
  •  Ford of Europe zusammen mit Fiat
  •  Ford zusammen mit Mazda
  •  von Ford USA auch in Europa angeboten

[Bearbeiten] Typenübersicht der Ford-Pkw in Europa

Bauzeit
Produzierte Fahrzeuge
Baureihe Anmerkung Bild

[Bearbeiten] Kleinstwagen

1996–2008
1.400.000
Ka Erste Generation des Kleinstwagen von Ford. Basis war der Fiesta '96. Fordka bj98.jpg
2003–2005
37.000
StreetKa Zweisitziges Cabriolet auf der Basis des ersten Ka. Ford StreetKa (2003–2005) rear MJ.JPG
seit 2009 Ka Zweite Generation des Kleinstwagens. Teilt sich mit dem neuen Fiat 500 die Plattform und wird im gleichen Werk von Fiat produziert. Ford Ka II front 20100809.jpg

[Bearbeiten] Kleinwagen

1976–1983 Fiesta '76/'82 Erste Generation des Ford-Kleinwagens. Mitte 1981 wurde er leicht überarbeitet, z. B. Stahlstoßstangen mit Kunststoffecken statt Chromstoßfänger. Ford Fiesta (early days) Garmisch-Partenkirchen.jpg
1983–1989 Fiesta '84 Zweite Generation mit rundlicher gestalteter Front, anderer Innenausstattung und deutlich verbesserter Technik. Erster Fiesta mit einem Dieselmotor und mit geregeltem Katalysator. Ford-fiesta-mk2.jpg
1989–1996 Fiesta '89 Neuentwicklung mit modernem Fahrwerk, neuen Motoren und vielen technischen Neuerungen wie ABS, Servolenkung, Airbag und Klimaanlage. Wird parallel zu dem 1995 erschienenen Nachfolger noch ein Jahr lang als günstige Einstiegsversion "Classic" angeboten. Ford Fiesta MK3 front 20070926.jpg
1995–2001 Fiesta '96/'99 Vierte Generation mit weitgehend gleicher Bodengruppe aber neuer Optik, neuem Innenraum und neuen Motoren. Ab dem Spätsommer 1999 als fünfte Generation mit geänderten Scheinwerfer und Kühlergrill entsprechend dem neuen New-Edge-Design. Beide Fahrzeuge waren auch als Mazda 121 erhältlich. Ford Fiesta IV 20090614 front.JPG
2001–2008 Fiesta '02/'05 Sechste Generation und völlige Neukonstruktion, nun mit modernen Direkteinspritzer-Dieselmotoren. Außerdem gab es wie beim Focus eine Sportversion mit dem Zusatz ST. Im Herbst 2005 erfolgte ein Facelift. Ford Fiesta ST front 20080110.jpg
seit 2008
> 1.000.000
Fiesta '09 Siebte Generation. Teile der Bodengruppe, des Fahrwerks und einige Technikteile wurden vom Vorgänger übernommen, der Rest komplett neu entwickelt. Als Basis diente die Studie Verve, an die sich die Designzüge des Serienfahrzeugs stark anlehnen. Wird als Ford Fiesta RS WRC seit 2011 in der Rallye-Weltmeisterschaft eingesetzt. Ford Fiesta Mk7 20090223 front.jpg

[Bearbeiten] Minivan

2002–2012 Fusion Ein Minivan auf Basis des Fiesta ’02. Wie dieser erhielt er im Herbst 2005 ein Facelift. Ford Fusion front 20080222.jpg
ab 2012 B-MAX Ein Minivan auf Basis des Fiesta ’09, der ohne B-Säulen auskommt. Ford B-MAX Concept (front quarter 2).jpg

[Bearbeiten] Kompaktklasse

1968–1974
2.140.000
Escort '68 Der in Großbritannien entwickelte „Hundeknochen-Escort“ wurde als Limousine und Kombi angeboten. Ab 1973 auch als RS 2000 mit 100 PS. Ford Escort MkI 1100 1972.JPG
1974–1980
1.607.000
Escort '75 Überarbeitete Karosserie mit neuem Kühlergrill und der Technik des Vorgängers. Der RS1800 war die Basis für das Weltmeisterauto von Ari Vatanen. Ford Escort 2 Estate overlooked by Victor FD.jpg
1980–1986 Escort '81 Völlige Neukonstruktion mit Wechsel auf Quermotoren und Frontantrieb. Es folgten im Jahr 1983 der fünftürige Turnier, das Stufenheck mit dem Namen Orion und das Cabriolet. Drei Sportversionen (XR3(i), RS1600i und RS Turbo) waren ebenfalls im Angebot. Ford Escort MKIII XR3i front 20090115.jpg
1983–1986 Orion '83 Viertürige Stufenheckvariante des Escort '81. Die Namensnennung als Orion sollte zudem auf ein eigenständiges Modell verweisen, welches Familien oder konservative Klientel bediente. Ford Orion 22-5-07.JPG
1986–1990 Escort '86 Starkes Facelift (Karosserie und Innenraum) mit einer Menge technischer Neuerungen. Viele Karosserieteile wurden verändert, die passive Sicherheit erhöht sowie die Rostvorsorge, das Fahrwerk und die Motoren verbessert. Einige Motorvarianten waren nun auch mit einem G-Kat erhältlich. Der Innenraum wurde überarbeitet und dem des Sierra und des Scorpio angeglichen. Der XR3i und der RS Turbo waren weiterhin die Topmodelle der Baureihe. Ford Escort MK4 front 20081215.jpg
1986–1990 Orion '86 Escort '86 mit Stufenheck. Auch hier wies die Front durch eine leicht geänderte geometrische Form des Kühlergrills auf den von Ford als eigenständig positionierten Orion hin. Ford Orion rear 20071227.jpg
1990–1995 Escort ’90/’93 Komplette Neuentwicklung mit neuer Bodengruppe und anderer Hinterachse. Erstmalig sind mit dem Zetec und dem RS2000 moderne 16-Ventil-Motoren erhältlich. Topmodell ist der RS Cosworth, der als Homologationsmodell für den Rallyesport die Bodengruppe und den Allradantrieb des Sierras hat. 1993 wurde die Baureihe mit einem Facelift aufgefrischt. Ford Escort front 20080205.jpg
1990–1993 Orion '91 Stufenheckvariante des Escort '90 . Dieser Orion bekam im Herbst 1992 bereits das Facelift parallel zum Escort '93. Ab Anfang 1994 wurde er als Escort angeboten. Ford Orion rear 20071031.jpg
1995–2000 Escort '95 Letztes und umfangreiches Facelift des Escort '90. Die fünftürige Schräghecklimousine und der Turnier wurden ab Oktober 1998 als Escort Classic neben dem Nachfolger Focus noch zwei Jahre weitergebaut. Ford escort mk7.JPG
1998–2004 Focus '98 Erfolgreicher Nachfolger des Escort im New Edge Design, der 2000 und 2001 das meistverkaufte Automodell weltweit war.[8] Zuerst wurde im Herbst 1998 das drei- sowie fünftürige Schrägheck eingeführt, Stufenheck und Turnier folgten Anfang 1999. Im Oktober 2001 folgte eine Überarbeitung an der Optik sowie der Technik. Das Fahrzeug wurde als Ford Focus WRC ab 1999 in der Rallye-Weltmeisterschaft eingesetzt. Ford Focus 1.8 Zetec (Europe).jpg
2004–2010 Focus '04 Zweite Generation des Focus. Die Karosserievielfalt war auch hier groß, wobei sie Anfang 2007 noch um ein Coupé-Cabriolet erweitert wurde, was den ersten offenen Ford in der Kompaktklasse seit dem 1998 eingestellten Escort Cabrio darstellte. Im Februar 2008 erhielt die Baureihe ein Facelift. 2009 Ford Focus SW.JPG
seit 2011 Focus '11 Die dritte Generation des Kompaktwagens, die sowohl in Europa als auch den USA eingeführt wurde. Die Karosserievielfalt beschränkt sich auf ein fünftüriges Schrägheck, ein Stufenheck sowie dem Kombi Turnier. Als weitere Neuheit werden wie im Mondeo '07 neue EcoBoost-Motoren eingeführt. Sie besitzen eine Benzin-Direkteinspritzung mit Turbolader. Ford Focus Trend (III) – Frontansicht, 17. September 2011, Ratingen.jpg

[Bearbeiten] Mittelklasse

1939–1942
1948–1952
Taunus G93A
Taunus G73A
Der „Buckel-Taunus“, ein Mittelklassewagen, der zwischen dem kleinen Ford Eifel und dem großen Ford V8 angeboten wurde. Man wählte eine Bauart, bei der die Karosserie mit dem Rahmen verschweißt ist. Stilistisch lehnte er sich an den amerikanischen Lincoln-Zephyr an. Ab 1948 geringfügig verbessert als G73A weiter produziert. MHV Ford Taunus G93A 1949 01.jpg
1952–1959 Taunus 12M/15M Der „Weltkugeltaunus“ mit dem Motor des Vorgängers. Ab 1955 mit neuem OHV-Motor und 1,5 Litern Hubraum auch als 15M erhältlich. Auch als Cabrio, Turnier und Kastenwagen. MHV Ford Taunus G13 03.jpg
1959–1962 Taunus 12M Überarbeitete Ausgabe des „Weltkugel“-Modells, der auch „Streifentaunus“ genannt wurde. Letzter deutscher Pkw mit einem SV-Motor. Als Taunus 12M Super mit dem modernen 1,5-Liter-Motor lieferbar. Ford 12 M, Bauzeit 1959 - 1962.jpg
1962–1966
672.295
Taunus 12M (P4) Erster Ford mit Frontantrieb. Unter dem Namen Ford Cardinal in den USA für den dortigen Markt als Konkurrent des VW Käfer entwickelt, wurde später aber in Köln produziert. Neben der Limousine auch als Cabrio, Coupé und Turnier im Angebot. MHV Ford Taunus P4.jpg
1966–1970
668.187
Taunus 12M/15M (P6) Nachfolger des P4 mit den gleichen V4-Motoren und Frontantrieb. Bis 1967 hießen die Wagen „Taunus" 12M/15M, danach Ford 12M/15M. Erhältlich auch als Coupé und Turnier. 15mRSCoupé0769.jpg
1970–1975 Taunus TC ’71 Mit neuen Reihenmotoren und Hinterradantrieb kam er zusammen mit dem britischen Schwestermodell Cortina auf den Markt und wird daher Taunus TC genannt. Der „Knudsen-Taunus" genannte Wagen, dessen charakteristische Frontpartie von Semon E. „Bunkie" Knudsen (Ford-Präsident von 1968 bis 1969) initiiert wurde, war auch als Coupé und Turnier im Angebot. Ford Taunus.JPG
1976–1982 Taunus TC ’76/’80 Ab Anfang 1976 äußerlich gestrafftes Modell mit der Technik des „Knudsen-Taunus". Das Coupé entfiel, Ausstattungen wurden umbenannt. Im Herbst 1979 folgte eine Überarbeitung. Der TC ´80 hatte, obwohl äußerlich fast gleich, eine komplett neue Karosserie. Ford Taunus front 20080722.jpg
1982–1986 Sierra ’82 Der Sierra hatte eine modernere Karosserie mit hinterer Schräglenkerachse und die bewährten Motoren des Vorgängers. Ab August 1982 war zunächst nur das fünftürige Schrägheckmodell erhältlich. Der Turnier folgte Ende 1982 und im Sommer 1983 das dreitürige Schrägheck. Sportliche Modelle waren der XR4i, das Allrad-Modell XR4x4 und das Cosworth-Coupé. Sierra 1984.jpg
1987–1993 Sierra ’87 Die Anfang 1987 präsentierte zweite Generation war neben Schrägheck- und Kombiversion erstmals auch als klassische Stufenheckvariante erhältlich, um konservative Kunden wiederzugewinnen. Anfang 1990 erfolgte ein Facelift und die Einführung eines moderneren 1,8-l-Dieselmotors. Ford Sierra front 20080108.jpg
1993–1996 Mondeo ’93 „Weltauto" von Ford. Umstellung auf quer eingebaute Motoren und Frontantrieb. Karosserieversionen: Schräg- und Stufenhecklimousine sowie Kombi. Ford Mondeo front 20071012.jpg
1996–2000 Mondeo ’97 Optisch stark überarbeitete Variante der ersten Generation im New-Edge-Design, was sich durch deutlich aggressiver gestaltete Front und geänderte Heckleuchten abzeichnete. Später folgte auch die sportliche Variante ST200 als Stufenheck und Kombi. Ford Mondeo front 20071011.jpg
2000–2007 Mondeo ’01 Eine Neuentwicklung, wo das New-Edge-Design entschärft und weiterentwickelt wurde. 2003 und 2005 wurden kleine Detailänderungen an der Optik und auch der Technik durchgeführt. Ford Mondeo front.JPG
seit 2007 Mondeo ’07 Die dritte Generation des Mondeo basiert auf der gleichen Plattform wie S-Max und Galaxy II und ist in allen Abmessungen beträchtlich gewachsen. Ford Mondeo Turnier IV front 20091003.jpg

[Bearbeiten] Obere Mittelklasse

1957–1960
239.987
Taunus 17M (P2) Der Ford P2 war die zweite Neukonstruktion eines PKWs nach dem Zweiten Weltkrieg, der von den deutschen Ford-Werken nach dem kleineren „Weltkugeltaunus" Ford P1 produziert wurde. Wegen seiner Form wurde er auch „Barocktaunus“ genannt. Ford Taunus 17M deLuxe 1.JPG
1960–1964
669.731
Taunus 17M (P3) Fords neue „Linie der Vernunft“ war ein Designmeilenstein. Bekannt auch unter dem Spitznamen „Badewanne“. 2007-09-08 Ford 17M, Bj. 1963 (ret).jpg
1964–1967
710.059
Taunus 17M/20M (P5) Den Nachfolger des P3 gab es als 20M auch mit V6-Motor. Ford Taunus 17M.jpg
1967–1971
723.262
17M/20M/26M (P7) Mit neuer Karosserie und den Motoren des P5. Erstmals kam die Bezeichnung „Ford" statt „Taunus" vor. Ford P7 front 20081002.jpg
1972–1975 Consul Sparversion des Granada, meist mit V4-Motor, und als Turnier größter seiner Klasse. 1975 wurde er zu Gunsten des Granada eingestellt, die Einstiegversionen übernahmen ebenfalls die Bezeichnung. Ford Consul GT 2.3 V6 yellow r.jpg
1972–1977
850.000
Granada ’72/’75 Nachfolger der Ford 20M/26M (P7). Die Karosserievarianten umfassten zwei- und viertürige Limousine, ein Coupé und den praktischen Turnier. Anfang 1975 folgte eine Überarbeitung der Front (weniger Chromzierrat). Außerdem waren nun auch Vierzylinder-Motoren im Angebot, nachdem der Consul eingestellt wurde. Ford Granada Coupe before rear three quarters reworked.JPG
1977–1985
770.000
Granada ’78/’82 Der zweite Granada in geglätteter Form. Die Karosserievarianten ab Sommer 1977 waren nun Limousine und Kombi. Das Coupé entfiel, sein Ersatz war die zweitürige Limousine. Im Spätsommer 1981 wurde der Grnada überarbeitet und der Zweitürer verschwand damit auch. Anfang 1985 kam dann das Ende des Baureihe. Ford granada ghia x.jpg
1985–1994 Scorpio ’85 Nachfolger des Granada. Klassenuntypisch wurde er anfangs nur als Schrägheckvariante gebaut, was den Verkauf nach dem Start im März 1985 trotz großzügigem Platzangebot und guter Sicherheitsausstattung nicht förderte. Ende 1989 folgte nun die klassische Stufenhecklimousine und erst Anfang 1992 kam der Turnier zum Händler. Ford Scorpio front 20070801.jpg
1994–1998 Scorpio ’95 Im Herbst 1994 folgte der neue Scorpio ’95 mit amerikanisch inspiriertem Design, wobei die Seitenlinie vom Vorgänger beibehalten wurde. Jedoch brachte nur der Kombi zufriedenstellende Verkaufszahlen. Nach knapp vier Jahren wurde der Scorpio im Sommer 1998 eingestellt und ist bis heute ohne Nachfolger. Ford Scorpio front 20080214.jpg

[Bearbeiten] Coupé und Cabrio

seit 1964 Mustang Legendäres Sportcoupé aus den USA. In Deutschland aus Rechtsgründen als T5 vertrieben (nur Import). Seit 2004 ist die fünfte Generation erhältlich, die sich stilistisch an das Original von 1964 anlehnt und 2009 einer Überarbeitung unterzogen wurde (s. Bild). 2010 Ford Mustang V6 2 -- 07-01-2009.jpg
1967–1968
ca 2.200
OSI-Ford 20 M TS Sportcoupé basierend auf der Technik Taunus P5 mit Gran Turismo-Karosserie der Firma Officine Stampaggi Industriali, abgekürzt O.S.I. MHV Ford-OSI 01.jpg
1968–1973
784.000
Capri I/Capri I ’73 Sportcoupé auf Basis des Taunus, wie auch seine späteren Nachfolger. Im Herbst 1972 folgte ein erstes Facelift. Ford capri mk1 1973.jpg
1974–1978 Capri II/Capri II ’76 Sportcoupé auf Taunus-Basis, das von da an über eine große Heckklappe verfügte. Ein leichtes Facelift folgte 1976. Ford capri mk2 1974.jpg
1978–1986 Capri II '78 Im Frühjahr 1978 folgte für das Sportcoupé ein umfassenderes Facelift. Der Capri erhielt nun auch einen Einspritzmotor und eine Turbovariante mit Vergaser, die bis zu 188 PS leisteten. Ab Ende 1984 wurde der Capri nur noch in Großbritannien verkauft, lief aber bis Ende 1986 in Köln (als Rechtslenker) weiter vom Band. Cars-redcapri-blackpool-amoswolfe.jpg
1983–1986
200
RS200 Homologationsmodell für die Gruppe B der Rallye-Weltmeisterschaft. 200 Einheiten waren für die Homologation nötig, gebaut wurden jedoch nur ca. 140 fahrfertige Einheiten. Ford RS200.jpg
1989–1992 Probe I US-Sportwagen und Schwestermodell des Mazda MX-6. Ford Probe I grey vr.jpg
1992–1997 Probe II Zweite Auflage des US-Sportwagens, der ebenfalls auf dem MX-6 basierte. Ford Probe front 20071025.jpg
1997–2002 Puma Ein kleines Coupé auf Basis des Fiesta '96. Ford puma voor.JPG
1998–2002
230.000
Cougar Sportcoupé auf Basis des Mondeo '97. In den USA als Mercury, wegen des geringen Bekanntheitsgrades der Firma in Europa jedoch als Ford vertrieben. Ford Cougar 20090402 front.JPG

[Bearbeiten] Sports Utility Vehicle

seit 2008 Kuga Ein SUV auf Focus-Basis. Er wurde in Köln entwickelt und wird in Saarlouis gebaut. Ford Kuga 20090811 front.JPG

[Bearbeiten] Hochdachkombi

seit 2003 Tourneo Connect Kombi-Version des Lieferwagens, hier mit langem Radstand und Hochdach Ford transit connect.JPG

[Bearbeiten] Kompaktvan

seit 2003 Focus C-MAX Ein Kompaktvan auf Basis des Focus II, der bis zum Facelift im Jahr 2007 Focus C-Max hieß. Ford C-Max Facelift 20090912 front.JPG

[Bearbeiten] Van

1995–2006 Galaxy I Großer Familien-Van, annähernd baugleich mit VW Sharan und Seat Alhambra. Das Facelift von 2000 brachte neue Frontscheinwerfer und Heckleuchten im Stil des New Edge-Design. Ford Galaxy front 20080331.jpg
1995–2003 Windstar Ein großer US-Van von Ford, der in Europa nur von 1998 bis 2002 vertrieben wurde. Ford Windstar front 20080820.jpg
seit 2006 Galaxy II Die zweite Generation ist nun eine Ford-Eigenentwicklung im Kinetic-Design des Mondeo ´07. Ford Galaxy II 20090615 front.JPG
seit 2006 S-MAX Der S-Max ist der kürzere, niedrigere und sportlichere Van im Vergleich zum Galaxy. Die erhältlichen Motoren sind identisch, es steht jedoch zusätzlich der 2,5l-Fünfzylinder-Turbo aus dem Mondeo III mit 162 kW zur Verfügung. Ford S-Max front 20090920.jpg

[Bearbeiten] Geländewagen

1993–2007 Maverick Kleinerer Geländewagen von Ford. Die erste Generation (1993–1999) war das Schwestermodell des Nissan Terrano II, die zweite (2000–2007) war baugleich mit dem Mazda Tribute. Ford Maverick front 20080625.jpg
seit 1990 Explorer Ein größerer Geländewagen, der von 1993 bis 2001 auch in Europa verkauft wurde. Explorer.jpg
seit 1982 Ranger Ein Pickup, der in den USA mit verändertem Design auftritt. Bisher sind vier Generationen des Ranger produziert worden. Die aktuelle Version (seit 1998 auf dem Markt) erhielt 2009 ein Facelift. Ford Ranger front 20081202.jpg

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Literatur

  •  Joachim Kuch: Ford in Deutschland seit 1925. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2003, ISBN 3-613-02345-8.
  •  Christian Steiger: Ford Personenwagen seit 1945, Typenkompass. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02692-9.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. a b Ford-Presseerklärung: Vor 80 Jahren wurde die Ansiedlung der Ford-Werke in Köln vereinbart. Oktober 2009, abgerufen am 23. Oktober 2009.
  2. Ford-Presseerklärung: 80 Jahre Ford-Produktion in Köln: Vom A-Modell zum Ford Fiesta. 2. Mai 2011, abgerufen am 10. Mai 2011.
  3. Autologos und was sie bedeuten
  4. Adkins, Elisabeth: "Die Kriegsjahre" in Ford bewegt/ (Hrsg.: Ford-Werke AG, Öffentlichkeitsarbeit), 1. Aufl. - Delius-Klasing-Verlag, Bielefeld 2000, S. 32ff
  5. Ford Motor Company Archives: Ergebnisse der Untersuchungen über die Ford-Werke unter dem Nationalsozialismus – Zusammenfassung des Berichts [1] (PDF)
  6. Chronik von Ford
  7. Ford-Presseerklärung: Ford-Werke GmbH: Größtes deutsches Unternehmen mit US-Muttergesellschaft. 25. September 2009, abgerufen am 23. Oktober 2009.
  8. www.presseportal.ch: Drei Millionen Ford Focus in Europa produziert. 26. Februar 2004, abgerufen am 21. Februar 2009.

Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/23/12, 12:22 am

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