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German E-Cars
Die German E-Cars GmbH ist ein deutscher Entwickler und Hersteller von Elektroautos mit Sitz in Grebenstein bei Kassel. Nach dem Kleinstseriemmodell Benni im Jahr 2009 begann 2010 der Vertrieb des Viersitzer-Elektro-PKW Stromos. In Entwicklung befindet sich der Transporter Plantos. Die German E-Cars sind ein Unternehmen der Fräger-Gruppe. Diese wurde 1970 von Karl-Heinz und Ingrid Fräger zunächst als Metallbearbeitungsunternehmen gegründet[1]. Die Fräger-Gruppe entwickelt und fertigt Radnaben, Antriebsstränge, Bremstrommeln, Achsenbauteile, Motor- und Getriebegehäuse, Fördertechnik und Windkraftkomponenten.[2]
[Bearbeiten] StromosDer seit 2010 verkaufte Stromos basiert auf dem Microvan-Modell Suzuki Splash, in den ein Elektro-Antriebsstrang der Fräger GmbH eingebaut wird. Der Fräger E-Powertrain besteht aus einer Lithium-Ionen-Batterie, die über der Hinterachse liegt, einer On-Board-Ladeeinheit, einem Wechselrichter, der Steuerelektronik, einem Elektromotor und dem Getriebe.[3] Der an der Vorderachse eingebaute Motor des Stromos liefert maximal 56 kW bei einem Drehmoment von 140 Nm. Damit kommt das Fahrzeug elektronisch begrenzt auf maximal 120 km/h Höchstgeschwindigkeit.[4] Der Verbrauch liegt bei 15–20 kWh auf 100 km. Bei diesem Verbrauch liefert die Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 19,2 kWh Strom für eine Reichweite von 100 km.[5] Die Ladezeit für eine Vollaufladung beträgt laut Herstellerangaben bis zu 6 Stunden. Zwischenladen – etwa während des Arbeitens oder Mittagessens – führt zu einem Streckengewinn von rund 15 km je Stunde Ladezeit.[6] Das Getriebe ist ein Stirnrad-Untersetzungsgetriebe mit Achsdifferential.[7] Erstkunden für Stromos-Pkw sind Firmenwagenbetreiber wie Siemens und SAP.[8][9] Zu den Daten von Karosserie, Fahrwerk und Sicherheitsausstattung siehe Suzuki Splash.
Stromos auf der Bertha Benz Challenge 2011[10]
Zu weiteren autobahntauglichen, käuflich erwerbbaren Elektroautos siehe Liste von Elektroautos in Serienproduktion. [Bearbeiten] ReferenzenIn der Zeit von 16. Februar bis 16. Mai 2011 ist Almuth Hartwig-Tiedt, Staatssekretärin in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, das Fahrzeug „Stromos“ gefahren. Sie berichtete in ihrem Blog[11] regelmäßig über ihre Erfahrungen. [Bearbeiten] Weblinks[Bearbeiten] Einzelnachweise
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