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Glas 1700
Der Glas 1700 ist eine Mittelklasselimousine der Hans Glas GmbH in Dingolfing. Der Prototyp wurde als Glas 1500 im September 1963 auf der IAA vorgestellt.
[Bearbeiten] PrototypAls Anfang 1963 der 1300 GT bei Frua entstand, erteilte Glas dort auch den Auftrag zur Entwicklung einer neuen viertürigen Mittelklasselimousine. Frua hatte Anfang der 1960er-Jahre schon einen Nachfolger für das zu Borgward gehörende Fabrikat Goliath entwickelt, den „Hansa 1300“, der den Hansa 1100 ablösen sollte. Fälschlicherweise wurde diese Entwicklung oft dem Nachfolger der Borgward Isabella zugeschrieben. Der Hansa 1300 gelangte aber − bedingt durch den Konkurs des Bremer Unternehmens − nicht mehr zur Serienreife. Der nun für Glas neu entwickelte Wagen sah jenem Entwurf sehr ähnlich. Unter anderem unterschied er sich aber in einem auffallenden Punkt vom Borgward-Entwurf: Er trug – wie die BMW-Mittelklassewagen – den für alle BMW-Modelle ab 1961 so typischen Hofmeister-Knick. Der Glas-Konstrukteur Ischinger bohrte den 1,3-Liter-Motor für den neuen GT auf 1,5 Liter auf. So konnte zusammen mit dem neuen GT auf der IAA ein viertüriger Glas 1500 mit einem Motor von 1489 cm³ Hubraum und 70 PS (51 kW) Leistung gezeigt werden. [Bearbeiten] 1700Wie bei Glas üblich, war das auf der IAA gezeigte Modell noch keineswegs serienreif. Bei den nachfolgenden Erprobungen stellte sich heraus, dass der große Wagen mit dem 1,5-Liter-Motor viel zu schwerfällig für eine sportliche Limousine war. Ähnlich wie BMW das erste Modell der „Neuen Klasse“ zuerst als 1500 herausbrachte und dann zum 1800 umbaute, suchte auch Glas das Heil in der Hubraumvergrößerung. Im September 1964 – ein Jahr nach der Präsentation des Prototyps auf der IAA – erschien der Glas 1700 mit 1682 cm³ Hubraum und einer Leistung von 80 PS (59 kW). Die Limousine brachte es damit immerhin auf 150 km/h Höchstgeschwindigkeit. Im September 1965 wurde die Motorleistung auf 85 PS (62,5 kW) erhöht, die Höchstgeschwindigkeit betrug nun 155 km/h. [Bearbeiten] 1700 TSEbenfalls ab September 1965 wurde die Limousine mit einem stärkeren Motor angeboten, der auch in den GT-Modellen zum Einsatz kam. Er leistete 100 PS (74 kW) und sorgte bei der Limousine für 170 km/h Höchstgeschwindigkeit. Nach der Übernahme der Hans Glas GmbH durch die BMW AG verschwanden im Dezember 1967 die beiden Limousinen (wie die meisten anderen Glas-Modelle) vom Markt, denn BMW hatte mit den Modellen 1800 und 2000 eigene Fahrzeuge ähnlicher Auslegung im Programm. In drei Jahren wurden insgesamt 13.792 Glas-Limousinen hergestellt. [Bearbeiten] Zweite KarriereKurze Zeit später tauchten die Frua-Karosserien allerdings in Südafrika wieder auf. Ausgestattet mit BMW-Technik wurden sie noch jahrelang als BMW 1800 GL/SA und BMW 2000 GL/SA, später als BMW 1804 und BMW 2004 von BMW Südafrika weitergebaut. Nach Deutschland wurden sie aber nicht eingeführt. [Bearbeiten] Varianten[Bearbeiten] Abmessungen
[Bearbeiten] Technische Daten
[Bearbeiten] Produktionszahlen
[Bearbeiten] QuelleHanns-Peter Rosellen: Vom Goggomobil zum Glas V8. Zyklam-Verlag Frankfurt 1985. Goggomobil | Isar | 1004, 1204, 1304 | 1300 GT, 1700 GT | 1700 | 2600 V8, 3000 V8 Die Abkömmlinge
Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/23/12, 1:36 am |
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