Die Martin Hildebrand Automobil-Werke stellten zwischen 1921 und 1926 in Singen (Hohentwiel) Automobile her.
Das einzige Modell 5/15 PS war ein Kleinwagen. Der kleine Wagen wurde von einem Einbaumotor von Steudel angetrieben und hatte ein Viergang-Soden-Vorwahlgetriebe der Zahnradfabrik Friedrichshafen AG. Benannt ist das Getriebe nach dem Konstrukteur Alfred Graf von Soden-Fraunhofen († 1944).
1926 ging Hildebrand in Konkurs. Bis dahin waren etwa 450 Exemplare des Fahrzeugs entstanden.
- Werner Oswald: Deutsche Autos 1920-1945, 10. Auflage, Motorbuch Verlag Stuttgart (1996), ISBN 3-87943-519-7, Seite 447
Deutsche Automobilmarken von 1919 bis 1945