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Köpenicker SC
Der Köpenicker SC ist ein Sportverein aus Berlin-Köpenick. Bekannt ist der Verein unter anderem durch seine Volleyball-Damen, die in der Bundesliga spielen. In weiteren Abteilungen werden Aerobic, Badminton, Fitness, Fußball, Gymnastik, Kanusport, Segeln, Tanzen und Wandern angeboten.
[Bearbeiten] GeschichteDer 1991 entstandene Köpenicker SC hat seinen Ursprung als DDR-Betriebssportgemeinschaft. Gegründet 1949 zunächst als BSG RFT Köpenick hieß er ab 1950 BSG Motor Wendenschloß, ab 1957 BSG Motor Köpenick und ab 1990 bis 1991 SV Motor Köpenick. Der Köpenicker SC ist nach dem reinen Fußballverein 1. FC Union Berlin heute mit 1.800 aktiven Mitgliedern (darunter tausend Kinder und Jugendliche) der zahlenmäßig zweitgrößte Sportverein im Bezirk Treptow-Köpenick. [Bearbeiten] Volleyball (Damen)
[Bearbeiten] TeamDer Kader für die Saison 2011/12 besteht aus 16 Spielerinnen. Chef-Trainer ist Gil Ferrer Cutiño, der im Januar 2011 Jürgen Treppner ablöste. Er wird unterstützt durch Athletik-Trainer Rainer Latzke, Physiotherapeutin Steffi Lemburg und Team-Betreuer Sven Dröger.
Positionen: AA = Annahme/Außen, D = Diagonal, L = Libero, MB = Mittelblock, Z = Zuspiel [Bearbeiten] BundesligaDer KSC vollzog in zwölf Jahren den Durchmarsch von der Bezirksliga hin zum Aufstieg in die höchste Spielklasse im Jahr 2005. In der ersten Bundesliga-Saison konnten die Köpenicker nur die beiden Heimspiele gegen den 1. VC Wiesbaden und VC Muldental Grimma gewinnen und zogen als Vorletzter in die Play-Down-Runde ein. Mit zwei erneuten Siegen gegen Grimma bestätigten sie diese Position und konnten den Abstieg verhindern. Auch in der Saison 2006/07 mussten die Damen aus Köpenick in der Play-Down-Runde antreten, obwohl man sich mit acht Siegen in der Hauptrunde (unter anderem 3:0-Heimsiege gegen den Rekordmeister USC Münster und Saisondritten 1. VC Wiesbaden) und dem abschließenden achten Platz stark verbessert zeigte. In der Play-Down-Runde gewannen sie vier von sechs Begegnungen und belegten knapp hinter dem USC Münster den zweiten Platz. In die Saison 2007/08 belegten sie schließlich den achten Platz. 2008/09 sowie 2009/10 wurden sie Neunter. [Bearbeiten] DVV-PokalIn der Saison 2005/06 unterlag der Aufsteiger im Achtelfinale gegen Bayer Leverkusen auswärts mit 2:3. Ein Jahr später verloren die Köpenickerinnen nach einem Sieg gegen den Zweitligisten TV Hülzweiler das Viertelfinale gegen den VfB 91 Suhl. Nach einem Achtelfinal-Sieg gegen den Ligakonkurrenten Sonthofen scheiterten sie im Viertelfinale der Saison 2007/08 an NA. Hamburg. Im Achtelfinale 2008/09 unterlag der KSC mit 2:3 in Leverkusen. 2009/10 und 2010/11 scheiterte man erneut im Achtelfinale, diesmal mit 0:3 gegen Schwerin bzw. mit 1:3 gegen Vilsbiburg.
[Bearbeiten] Weitere MannschaftenDie Leistungsabteilung Volleyball des KSC umfasst rund 400 Mitglieder, davon 300 Kinder und Jugendliche, die in 15 Mannschaften spielen. Die zweite Mannschaft der KSC-Damen schaffte 2006 den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Die Grundlage bildet die eigene Jugendarbeit, in der die Mädchen-Mannschaften bisher 36 Berliner Meisterschaften, 21 Nordostdeutsche Meisterschaften und elf Deutsche Meisterschaften erringen konnten. Die A-, B- und D-Jugend war in der Saison 2006/07 Berliner Meister, die C-Jugend Berliner Vizemeister. Am erfolgreichsten war bisher der Jahrgang 1990. Besetzt mit den Bundesligaspielerinnen Saskia Hippe, Sandra Sydlik, Pia Riedel und Stephanie Hempel gewann das Team bisher vier Deutscher Meisterschaften (2002 E-Jugend, 2003 D-Jugend, 2005 C-Jugend, 2007 B-Jugend) und wurde Vizemeister 2008 in der A-Jugend. [Bearbeiten] Fußball (Herren)ausgewählte Saisondaten von 1961 - 2011
In der DDR gehörte der KSC-Vorgänger Motor Köpenick ein Jahrzehnt lang zu den sogenannten Fahrstuhlmannschaften im Pendeln zwischen Zweit- und Drittklassigkeit. In den Spielzeiten 1963/64, 1965 bis 1968 und 1972/73 spielte Motor Köpenick als größter Erfolg in der (zweitklassigen) DDR-Liga. In der ewigen Tabelle der DDR-Liga rangiert der Verein auf Platz 100 von insgesamt 201 Mannschaften, in der ewigen Tabelle des FDGB-Pokals auf Platz 81. Danach ging es dauerhaft in die Bezirksliga und mit der Neustrukturierung des Berliner Fußballs nach der Deutschen Einheit in die Verbandsliga, wo man sich unter dem Namen Köpenicker SC neugründete. 1995 gelang der ersten Männer-Mannschaft des KSC der Aufstieg in die viertklassige NOFV-Oberliga, in der man sich fünf Jahre hintereinander halten konnte. Mit der Umstrukturierung der Spielstaffeln musste man in die Verbandsliga zurückkehren. In der Saison 2001/02 gelang ein neuerlich Erfolg mit dem Rückkehr in die NOFV-Oberliga, allerdings folgte nach nur einer Spielzeit 2003 wieder der Abstieg. Die bis zum erneuten Abstieg 2011 wieder in der Verbandsliga spielenden Köpenicker schafften in der Saison 2006/07 mit einem Sieg im Halbfinale gegen den BFC Dynamo unter Trainer Thorsten Boer erstmals den Einzug in das Endspiel um den Berliner BFV-Landespokal, wo man gegen den zwei Klassen höher spielenden 1. FC Union Berlin mit 0:7 unterlag. Mit derzeit 17 Kinder- und Jugend-Mannschaften sowie 5 Männer-Mannschaften ist die Abteilung Fussball die derzeit größte Sektion im Verein. Seit dem Jahr 2000 betreibt der KSC gemeinsam mit dem 1. FC Union sowie in enger Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen das Förderprojekt „Sport Kids- und Jugendclub Köpenick" (Fußballschule), womit auch künftige Nachwuchstalente gesichtet werden sollen. [Bearbeiten] SpielstätteDie Fußball-Heimspiele werden auf dem Sportplatz Wendenschloßstraße 182 (3.500 Plätze) ausgetragen. [Bearbeiten] WeblinksVereine in der Deutschen Volleyball-Bundesliga der Damen 2011/12
Alemannia Aachen | Köpenicker SC Berlin | Zurich Team VCO Berlin | Dresdner SC | VT Aurubis Hamburg | Bayer 04 Leverkusen | USC Münster | SC Potsdam | Schweriner SC | Envacom Volleys Sinsheim | Smart Allianz Stuttgart | VfB Suhl | Rote Raben Vilsbiburg | 1. VC Wiesbaden Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/23/12, 5:47 pm |
Bilder
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