|
Schönwalde-Glien
Schönwalde-Glien ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Havelland im Land Brandenburg. Der Sitz der Gemeindeverwaltung befindet sich im Ortsteil Schönwalde-Siedlung. Die Gemeinde Schönwald-Glien wurde 2003 per Gesetz aus sechs bis dahin selbständigen Gemeinden gebildet.
[Bearbeiten] GeografieDie Gemeinde liegt zum größten Teil nördlich des Havelkanales, nordwestlich vom Spandauer Forst (Berlin-Spandau) und zehn Kilometer nordöstlich von Nauen. Der größte Ortsteil Schönwalde-Siedlung liegt südlich des Havelkanals und grenzt unmittelbar an Berlin-Spandau. Schönwalde-Glien ist Teil des Regionalparks Krämer Forst. Die Gemeinde liegt am südwestlichen Rand der Grundmoränenplatte Ländchen Glien und grenzt im Norden an die Südausläufer des Krämerwaldes. [Bearbeiten] GemeindegliederungDie Gemeinde Schönwalde-Glien besteht aus den Ortsteilen[2]:
(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2008 laut Gemeindeverwaltung)[4] [Bearbeiten] GeschichteGrünefeld wurde im Jahr 1379, Paaren im Glien im Jahr 1412, Pausin im Jahr 1324, Perwenitz im Jahr 1248, Schönwalde-Dorf im Jahr 1437 und Wansdorf im Jahr 1313 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsteil Schönwalde-Siedlung entstand ab 1900. Die Ortsteile entstanden als Straßenangerdörfer. Teilweise übernahmen sie Namen slawischen Ursprunges wie Glien (glina = Lehm), Pausin (Ort an der Höhe) und Perwenitz (nach dem Lokator Perw) oder erhielten deutsche Namen wie Grünefeld, Schönwalde und Wansdorf (nach dem Lokator Wan). Die jetzige Gemeinde wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform in Brandenburg am 26. Oktober 2003 aus den Gemeinden des Amtes Schönwalde-Glien (Schönwalde, Paaren im Glien, Pausin, Perwenitz, Wansdorf) und der Gemeinde Grünefeld, die aus dem ehemaligen Amt Nauen-Land wechselte gebildet[5]. [Bearbeiten] EinwohnerentwicklungDie beiden folgenden Grafiken zeigen, wie sich die Bevölkerung von Schönwalde-Glien in seinen heutigen Grenzen entwickelt hat und voraussichtlich entwickeln wird. Seit Ende des 19.Jahrhunderts wuchs die Bevölkerung langsamer als der Brandenburger Durchschnitt. Dies hängt mit der fehlenden Anbindung an die Eisenbahn zusammen. Durch die Flüchtlinge aus den Ost-Gebieten ergab sich zum Ende des Zweiten Weltkriegs ein erheblicher Bevölkerungsschub. Da sich der Wohnungsbau der DDR seit Ende der 1960er auf die Haupt- und Bezirksstädte konzentrierte, ging die Bevölkerung des Gebiets zurück. Seit der Wende führt die Berlin-Nähe zu einem Wiederanstieg der Bevölkerung. Für die Zukunft bis 2030 gehen sowohl die Statistiker des Landesamtes als auch die Bertelsmann-Stiftung von einem weiteren, aber abgeschwächten Wachstum aus. [Bearbeiten] Politik[Bearbeiten] GemeindevertretungKommunalwahl 2009
Wahlbeteiligung: 59,0 %
%
60
50
40
30
20
10
0
48,3 %
29,0 %
9,6 %
9,0 %
4,1 %
keine
Gewinne und Verluste
Im Vergleich zu 2003
%p
6
4
2
0
-2
-4
-6
-8
-6,7 %p
-1,9 %p
+3,8 %p
+3,4 %p
+4,1 %p
-2,6 %p
Die Gemeindevertretung Schönwalde-Glien besteht aus 18 Mitgliedern mit folgender Sitzverteilung:
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008) [Bearbeiten] Partnergemeinden
[Bearbeiten] WappenDas Wappen wurde am 29. Oktober 2004 genehmigt. Blasonierung: „Von Gold und Blau gespalten, vorne ein grünes Eschenblatt mit sieben Fiederblättchen, hinten pfahlweise zwei stürzende silberne Schwäne.“[7] [Bearbeiten] Wappen der Ortsteile[Bearbeiten] FlaggeDie Flagge der Gemeinde Schönwalde-Glien zeigt: Ein zweistreifiges, im oberen Drittel geteiltes Banner, oben Gelb-Blau, belegt mit den Wappenfiguren, unten Grün-Weiß. [Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Vorlaubenhaus „Schwanenkrug“ in Schönwalde-Siedlung
Mauerdenkmal an der Grenze zu Berlin-Spandau
In der Liste der Baudenkmale in Schönwalde-Glien stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale. Weitere Sehenswürdigkeiten sind:
Das frühere Denkmal für die Opfer des Faschismus in Schönwalde-Siedlung stand vor dem Kulturhaus an der Berliner Allee/Ecke Amselsteig. Es wurde 1996 abgebaut und mit der Planung, es neu aufzustellen, eingelagert. [Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] WeblinksStädte und Gemeinden im Landkreis Havelland
Brieselang | Dallgow-Döberitz | Falkensee | Friesack | Gollenberg | Großderschau | Havelaue | Ketzin/Havel | Kleßen-Görne | Kotzen | Märkisch Luch | Milower Land | Mühlenberge | Nauen | Nennhausen | Paulinenaue | Pessin | Premnitz | Rathenow | Retzow | Rhinow | Schönwalde-Glien | Seeblick | Stechow-Ferchesar | Wiesenaue | Wustermark Normdaten: GKD in der DNB: 10147843-4
Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/24/12, 10:05 am |
Bilder
Quelle: Flickr. Twitter
::
Ähnliche Videos
Quelle: Youtube. Neueste Videos
Quelle: Youtube. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||























