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Scripophilie
Die Scripophilie [ˌskripofiˈliː] (von engl. scrip, „Einzahlungsbeleg“ und agr. φίλος phílos, „Freund, Liebhaber“; 1978 geprägt von der Londoner Times) bezeichnet die Sammelleidenschaft für alte Finanz- und Wirtschaftsdokumente, hauptsächlich für historische Wertpapiere. Im Zeitalter des elektronischen Aktienhandels werden gedruckte, physisch gelieferte Wertpapiere immer seltener; üblich sind Globalurkunden oder schlicht Depot-Quittungen. Scripophilisten sammeln alte Aktien, Obligationen, Optionsscheine, Kuxe, Schecks und andere Wertschriften (sog. Nonvaleurs) sowie sonst finanzhistorisch interessante Dokumente (wie Kursblätter oder Statuten). Die alten Wertpapiere wurden lange übersehen, waren vergessener Rest der Finanzgeschichte - bis diese Zeitzeugen entdeckt wurden und sich Anfang der 1970er Jahre die Sammelleidenschaft von Großbritannien aus verbreitete. Seit 2003 betreibt die Stiftung Sammlung historischer Wertpapiere das Museum Wertpapierwelt in Olten. [Bearbeiten] Literatur
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Quelle: Wikipedia. Aktualisiert: 05/24/12, 10:26 am |
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