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Stahnsdorf
Stahnsdorf ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Potsdam-Mittelmark (Brandenburg). Die heutige (Groß-)Gemeinde Stahnsdorf entstand 2001 durch die Eingliederung von vier vorher selbständigen Gemeinden. Das Gebiet der heutigen (Groß-)Gemeinde deckt sich mit dem Amtsgebiet des von 1992 bis 2001 existierenden Amtes Stahnsdorf.
[Bearbeiten] GeografieStahnsdorf liegt westlich von Teltow, südlich von Kleinmachnow und östlich von Potsdam. Der Ort wird im Norden vom Teltowkanal begrenzt. Das Gemeindegebiet grenzt im Norden an die Gemeinde Kleinmachnow, im Osten an die Stadt Teltow und die Gemeinde Großbeeren, im Südosten und Süden an die Stadt Ludwigsfelde, im Südwesten a die Gemeinde Nuthetal und im Westen und Nordwesten an die Landeshauptstadt Potsdam und auf sehr kleiner Strecke auch an Berlin. [Bearbeiten] GemeindegliederungDie Gemeinde gliedert sich nach der Hauptsatzung[2] in folgende Ortsteile:
[Bearbeiten] GeschichteStahnsdorf wurde erstmals im Jahr 1264 urkundlich erwähnt und bestand ursprünglich nur aus dem alten Dorfkern an einer damals wichtigen Verbindungsstraße, die von Sachsen über Güterfelde und Stahnsdorf zum Bäkeübergang bei Kleinmachnow und weiter nach Spandau führte. Mit dem Bau des Teltowkanals Anfang des 20. Jahrhunderts, der Eröffnung des Südwestkirchhofs im April 1909, des Wilmersdorfer Waldfriedhofs und des Friedenauer Waldfriedhofs 1913 und der Eröffnung der S-Bahnstrecke von Berlin-Wannsee im Juni 1913 begann die Erschließung als Berliner Vorort. In den folgenden Jahrzehnten entstand der heutige Ort durch die Entwicklung von Eigenheimsiedlungen, die Anbindung an Berlin-Lichterfelde durch eine Straßenbahnverbindung und den Bau einer Siedlung für Arbeiter der Boschwerke in Kleinmachnow. 1931 wurde das Klärwerk Stahnsdorf in Betrieb genommen, wo Abwässer aus dem Süden Berlins geklärt wurden und eine der ersten Anlagen zur Biogaserzeugung entstand. Durch den Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurden die Verbindungen zum angrenzenden Berlin durchtrennt. In der DDR-Zeit war der Ort wirtschaftlich vor allem durch das Halbleiterwerk als Großbetrieb und landwirtschaftliche Betriebe geprägt. Nach dem Fall der Mauer setzte eine erneute Entwicklung durch Zuzüge, Erschließung neuer Eigenheimsiedlungen und in den letzten Jahren durch Gewerbeansiedlungen, insbesondere im Bereich Green-Park, ein. Zum 31. Dezember 2001 entstand durch die Eingemeindung der Gemeinden Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf die heutige (Groß-)Gemeinde Stahnsdorf. [Bearbeiten] Amt StahnsdorfIm Zuge der Ämterbildung in Brandenburg erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg am 22. Oktober 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Stahnsdorf. Als Zeitpunkt für das Zustandekommen des Amtes wurde der 16. Oktober 1992 bestimmt[4]. Sitz des Amtes war in der Gemeinde Stahnsdorf. Folgende Gemeinden im damaligen Kreis Potsdam-Land wurden dem Amt Stahnsdorf zugeordnet: Schenkenhorst, Sputendorf, Güterfelde und Stahnsdorf[4]. Mit der Eingliederung der Gemeinden Güterfelde, Schenkenhorst und Sputendorf in die Gemeinde Stahnsdorf zum 31. Dezember 2001 wurde das Amt Stahnsdorf aufgelöst, die (Groß-)Gemeinde Stahnsdorf wurde amtsfrei[5]. [Bearbeiten] EinwohnerentwicklungStahnsdorf zeigt bei der Bevölkerungsentwicklung das typische Bild einer Berliner Randgemeinde. Vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur mitte des 20. Jahrhunderts steigt die Bevölkerungszahl deutlich überproportional zur Bevölkerungsentwicklung Brandenburg. Zur DDR- Zeit stagniert die Bevölkerung, um dann seit der deutschen Einheit wieder stark zu steigen. Die Bevölkerungsprognosen gehen davon aus, dass Stahnsdorf von 2000 bis 2030 ca. 15% an Einwohnern dazugewinnt. [Bearbeiten] Politik[Bearbeiten] GemeindevertretungDie Gemeindevertretung besteht aus 22 Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern und dem hauptamtlichen Bürgermeister Bernd Albers.
(Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008) [Bearbeiten] WappenDas Wappen wurde am 3. Juni 2002 genehmigt. Blasonierung: „Gespalten in Silber, vorn am Spalt ein halber goldbewehrter mit einem goldenen Kleestengel belegter roter Adler; hinten zwei voneinander getrennte rote Schräglinksbalken.“[6] [Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss in Güterfelde
In der Liste der Baudenkmale in Stahnsdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Baudenkmale. [Bearbeiten] Bauwerke
[Bearbeiten] Parks
[Bearbeiten] Geschichtsdenkmale
[Bearbeiten] Sport
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Weblinks
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