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Trostberg
Trostberg ist eine Stadt im oberbayerischen Landkreis Traunstein.
[Bearbeiten] Geografie[Bearbeiten] Geografische LageTrostberg liegt in der Planungsregion Südostoberbayern an der Alz, ca. 30 km nördlich der Chiemgauer Alpen. Die Stadt Trostberg grenzt an folgende Nachbargemeinden: Tacherting, Kienberg, Altenmarkt an der Alz, Palling, Feichten an der Alz und Tyrlaching, die letzten zwei befinden sich bereits im Landkreis Altötting. [Bearbeiten] GemeindegliederungDie politische Gemeinde Trostberg hat 94 amtlich benannte Ortsteile[2]: Es gibt folgende Gemarkungen: Heiligkreuz, Lindach, Oberfeldkirchen und Trostberg. [Bearbeiten] GeschichteArchäologische Funde zeigen, dass die Siedlungsgeschichte bis in die Stein-, Bronze- und Eisenzeit zurückreicht. Doch erste urkundliche Nachweise für die erfolgte Gründung „Trospergs“ gibt es erst seit 1233. 1301/7 wurde in einem herzoglichen Urbar das Gericht (und die Grafschaft) Trostberg genannt. Seither war Trostberg immer Besitz der bayerischen Wittelsbacher. Weniger Ackerbürgertum, sondern Handel und Handwerk und insbesondere die Tuchmacherei verhalfen im 17. und 18. Jahrhundert der Stadt zu Wohlstand.
Trostberg im 18. Jahrhundert (Stich von Michael Wening)
Das Landgericht Trostberg, das den nördlichen Teil des heutigen Landkreises Traunstein umfasste, wurde im Jahr 1799 aufgelöst und erst 1803 neu gegliedert. Dabei wurden die Landgerichte Kling und Trostberg zusammengelegt. 1862 kam es zur Gründung des Bezirksamtes (später Landkreis) Traunstein, das verwaltungstechnisch die Landgerichtsbezirke Traunstein und Trostberg umfasste. Im Jahr 1913 wurde Trostberg das Stadtrecht verliehen. 1971 erfolgte die Eingemeindung von Lindach, 1978 die Eingemeindung von Heiligkreuz und Oberfeldkirchen. Heiligkreuz und Lindach gehörten bis 1816 zum Land Salzburg und sind somit Teil des Rupertiwinkels.
[Bearbeiten] Politik[Bearbeiten] StadtratDie 24 Sitze des Trostberger Stadtrats wurden bei den Kommunalwahlen in Bayern 2008 bei einer Wahlbeteiligung von 60,5 % folgendermaßen auf die Parteien und Listen verteilt:[4]
[Bearbeiten] BürgermeisterBürgermeister ist Karl Schleid (CSU). Er wurde im Jahr 2008 Nachfolger von Ignaz Sperger (CSU). [Bearbeiten] FinanzenIm Jahr 2009 betrugen die Gemeindesteuereinnahmen 8.735 T€, davon waren 2.153 T€ Gewerbesteuereinnahmen (netto).[5] [Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten] WirtschaftWirtschaftlich sorgt der Chemiepark Trostberg mit seinen international tätigen Industrieunternehmen (Degussa GmbH, ehemals SKW Trostberg AG, Alzchem Trostberg GmbH, BASF Construction Polymers GmbH und BASF Construction Chemicals GmbH), die Papierfabrik Rieger, die Firma EDEKA CHIEMGAU eG, das Druck- und Verlagshaus Erdl sowie eine Reihe unterschiedlicher Handels- und Handwerksbetriebe für sichere Arbeitsplätze. Trostberg ist somit einer der Orte, die das Bayerische Chemiedreieck bilden. Es gab 2009 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 12, im produzierenden Gewerbe 2.404 und im Bereich Handel und Verkehr und Gastgewerbe 809 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 1.432 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 4.019. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 10 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 11 Betriebe. Im Jahr 2007 bestanden 114 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3278 ha, davon waren 2.641 ha Ackerfläche und 612 ha Dauergrünfläche.[6] [Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Freizeit- und Sportanlagen
[Bearbeiten] Kulturelle Einrichtungen
[Bearbeiten] Schulen
[Bearbeiten] Persönlichkeiten[Bearbeiten] Der PienzenauerHans von Pienzenau, herzoglicher Pfleger von 1492 bis 1499 in Trostberg, verteidigte im Landshuter Erbfolgekrieg 1504 die Festung Kufstein und soll vor der Kapitulation König Maximilian I. das entblößte Hinterteil gezeigt haben. Er wurde anschließend enthauptet. Auf dem Postament seines Denkmals auf dem Pienzenauer-Brunnen steht: „Wer recht tuat, sollt' net duck'n! Muaß's sei, g'hört's zoagt, damals wie heut dem Kaisa und da Obrigkeit!.“ [Bearbeiten] Ehrenbürger→ Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Trostberg [Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
[Bearbeiten] Literatur
[Bearbeiten] Weblinks[Bearbeiten] Einzelnachweise
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